Gesamtschule Süderelbe

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Die Umwelt im Sinn - Nachhaltigkeit an der Gesamtschule Süderelbe

GSÜ erneut zur Umweltschule in Europa - Internationale Agenda 21 Schule 2009 ausgezeichnet

   
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  Schon vor den Sommerferien erhielten Eltern, Schüler und Lehrer die gute Nachricht aus dem Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung: Die Gesamtschule Süderelbe wird erneut mit dem Titel „Umweltschule in Europa / Internationale Agenda-21-Schule“ ausgezeichnet. Wie schon im Schuljahr zuvor hatte sich die Schule als eine unter insgesamt 45 Hamburger Schulen für die begehrte Auszeichnung beworben. Die Finalisten konnten die Fachjury durch ihre naturnahe Gestaltung des Schulgeländes und die Arbeit mit der Fotovoltaikanlage auf dem Dach des Fachhauses zwei überzeugen.

         
     
Frau Kayser und Herr Brandes, beide Lehrer der Gesamtschule, haben gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern des Naturwissenschaftskurses der damaligen zehnten Klassen zu Beginn des Schuljahres 2008/09 ein Konzept erarbeitet. Es beschreibt Ideen zur nachhaltigen Verbesserung der Umweltverträglichkeit an der Schule.

Dieses Konzept wurde im Laufe des Schuljahres in die Tat umgesetzt.
Frau Kayser erzählt stolz, wie aus dem unscheinbaren Teich, der allmählich zu verkommen schien, ein naturnahes Beobachtungsmedium für die Schüler wurde, was sich nun hervorragend für den naturwissenschaftlichen Unterricht eignet.

Dazu wurde der Teich gereinigt, mit Pflanzen bestückt und an den Teichrändern mit Gehwegplatten befestigt. Natürlich ging auf diesem Wege die Natürlichkeit des Teichrandes verloren, gesteht sie ein, aber die Schüler treten nun nicht mehr die Böschung bei Beobachtungs- und Reinigungsaufgaben kaputt.
So wurde eine Grundlage für ein funktionierendes Ökosystem auf dem Schulhof geschaffen. Davon profitiert nicht nur der dort stehende Baum, sondern auch die Lotuspflanze im Teich.

Frau Kayser berichtet ebenfalls, dass sich Lebewesen wie beispielsweise Libellen an dem Gewässer angesiedelt haben. Das spricht doch von einer sachgerechten Teichgestaltung. Zu diesem Zweck wurde ebenfalls eine Kompostanlage eingerichtet. Hier werden die Abfälle, die bei der Teicharbeit anfallen, entsorgt. Die Schüler haben sich im Laufe des vergangenen Schuljahres mit dem Prozess der Kompostierung auseinandergesetzt und sich so tiefere Erkenntnisse über den Sinn der natürlichen Abfallverwertung erschlossen. In diesem Jahr arbeiten die jetzigen zehnten Klassen weiter an dem Konzept des Kompostierens und der nachhaltigen Teichpflege, sodass die erreichten Ziele weitergeführt und verbessert werden können.

Auch in diesem Schuljahr möchte sich die Schule wieder um die Auszeichnung bemühen. Die Bewerbungsfrist für das neue Schuljahr 2009/10 läuft und an einem Konzept mit dem Themenschwerpunkt Klimaschutz / Klimawandel wird bereits gearbeitet. Inwieweit die Fotovoltaikanlage hierfür genutzt werden kann, steht noch zur Diskussion.
Durch den Unicef-Spendenlauf im Juni diesen Jahres konnte nicht nur für einen guten Zweck Geld erlaufen werden, sondern auch für die Fotovoltaikanlage. Das Geld soll genutzt werden, um die Anlage zu warten und zu erweitern.

Die Ausschreibung „Umweltschule in Europa / Internationale Agenda-21-Schule“ ist eine Maßnahme der Initiative Hamburg lernt Nachhaltigkeit. Die Initiative bündelt und strukturiert die Hamburger Aktivitäten zur Unterstützung der Weltdekade „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung (BNE)“ 2004 bis 2014.

Silvia Holländer

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